Regentonne an Fallrohr anschließen: Nachhaltig bewässern

Regenwasser ist kalkfrei und hat die perfekte Temperatur für Ihre Pflanzen – und es kostet Sie keinen Cent. Wenn Sie eine Regentonne an Fallrohr anschließen, leisten Sie einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz und entlasten Ihren Geldbeutel. 

Funktionsweise und Vorteile: Regentonne an Fallrohr anschließen

Das Herzstück der Anlage ist der Regensammler, oft auch „Regendieb“ genannt. Dieser wird in das bestehende Fallrohr integriert. Er nutzt das Prinzip der Adhäsion: Bei normalem Regen fließt das Wasser an der Rohrwandung entlang. Der Sammler fängt dieses Wasser in einer Rinne auf und leitet es über einen Schlauch in die Tonne. Der Clou ist der automatische Überlaufstopp: Sobald der Wasserspiegel in der Tonne die Höhe des Sammlers erreicht hat, fließt das nachkommende Wasser einfach mittig durch das Fallrohr in die Grundleitung ab. So verhindern Sie nasse Füße im Garten und unschöne Überflutungen direkt am Hausfundament.

Praktische Tipps für die Installation

Der Untergrund für die Tonne muss absolut eben und tragfähig sein. Eine volle 500-Liter-Tonne wiegt eine halbe Tonne – auf weichem Rasen wird sie unweigerlich einsinken oder kippen. Wir empfehlen einen Sockel aus Gehwegplatten. Setzen Sie den Regensammler mit einer Lochsäge exakt auf der Höhe ein, die dem gewünschten maximalen Wasserstand entspricht. Achten Sie beim Kauf auf einen integrierten Filtereinsatz; dieser hält groben Schmutz und Laub zurück, sodass das Wasser in der Tonne klar bleibt und nicht anfängt zu faulen. Im Winter sollten Sie den Verbindungsschlauch entfernen oder den Sammler auf „Winterbetrieb“ stellen, um Frostschäden an der Tonne zu vermeiden. 

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